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Sieh da...

...als ich jüngst die Weiten des Weltweiten durchstreifte, stolperte ich dich tatsächlich über das Werk eines verwirrten Geistes, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, seine bemitleidenswerten Leser jeden Tag aufs Neue zu verwirren. Nachdem ich meinen tief empfundenen Schock verwunden hatte, stellte sich kurz eine gewisse Verwirrung ein. Es schien sich bei dieser Geißel der Leserschaft doch nicht etwa - nein, das war unmöglich. Ich doch nicht. Nein. Nein. Wirklich nicht.
Hm. Na gut. Dann lassen Sie mich andere Worte finden und es auf neudeutsch sagen: Ei äm bäck.  

18.9.07 22:38


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Aus dem Leben

Es gibt nunmal diese Momente. Momente, in denen man wirklich besseres zu tun hat, als der ganzen Welt, so denn möglich, seine Befindlichkeit mitzuteilen, sowie sich über diese längstmöglich auszulassen. Momente, in denen man vor Bergen von Arbeit, von Stress, steht und sich nicht mehr zu helfen weiß. Es sind genau diese Momente, in denen man plötzlich Zuflucht sucht in all dem Stress, nur um sich nicht um weiteres kümmern zu müssen. Um verwaiste Blogs zum Bleistipht. So wie dieser hier. Mit einem Mal also hat man einen Ansporn, den Berg abzutragen, sich hineinzuwühlen bis zu den Ohren, um nur nicht zu sehen, wie groß und bittend man von all den eifrigen Lesern angestarrt wird. (Übrigens vermisse ich in dieser Hinsicht noch ein wenig die Resonanz.) Nur: Die Lust, die Arbeit anzugehen, wird durch diese Nötigung nicht gerade größer. Letzten Endes verbringt man also nur Zeit, schlägt sie tot, wie man so schön und morbide sagt, und tut keines von beidem: Weder den Berg abtragen noch sinnlose Betrachtungen über diverses niederzuschreiben. Ich neige mein Haupt in stiller Verzweiflung.
23.9.07 18:40


Zwischenruf

Tatsächlich. Wer hätte das gedacht. Mein selbstherrlicher Wunsch nach Resonanz in neuer, in nie gesehener, in ungemein großer Form (das vorletzte Wort nicht in Versalien, also wirklich groß, zu schreiben, möge mir an dieser Stelle verziehen werden, ich denke, meine Gründe hierfür sind bekannt.) stieß tatsächlich auf, wie soll ich es anders ausdrücken, Resonanz. Eine für mich schockierende Erfahrung, wurden doch Rufe laut nach einer Kommentarfunktion, einem öffentlichen Kundtun seiner Begeisterung gar?!
Nundenn. Da ich der gewöhnlichen, den Verbreitungsplattformen üblichen Kommentarfunktionen weiterhin abgeneigt bin und das Verlangen nach einer solchen eben nur aus einer Ecke vernehmen ließ, hier also mein Kompromiss: Senden Sie mir, werte Leser und Leserinnen, ihre Meinungen eben zu. Ich werde sie sodann als Nachträge meinen Meinungseruptionen hinzufügen.
Umständlich? Diktatorisch gar, kann ich doch ändern, hinzufügen und einbehalten, was ich will? Das trifft natürlich zu. Doch wer nonkonformistisch sein will, muss eben leiden.

 

Kommentar von Kim:
Ich will nonkommi...nokki... kimmistisch sein! Jawohl! Ich will kommentieren, kompromittieren, kwadratieren.. na, du weißt schon.
Gut, dann bekommst du jetzt eben meine Kommentare als Flaschen. So siehts aus.

Was überhaupt mein Verlangen nach der Abgabe eines Kommentars weckte, war ja dein Aufruf nach Resonanz und die sollst du bekommen. Ich schau nämlich wirklich, ganz ehrlich fast täglich, mehrfach hier nach, ob es was neues gibt. Jaha! Und wehe du gehst mit meiner Resonanz und meinem Kommentar nicht gut um, wo ich sie schon abgebe... schweren Herzens... Bitte trenne sie nicht, die beiden mögen sich...

24.9.07 19:33


Die Sense der Zeit

Es ist nunmal allgemein bekannt, dass die Regeln der Grammatik und Orthographie den Texter von Werbeschildern nicht immer geläufig sind, von der Interpunktion ganz zu schweigen. Möglicherweise mag es dem einen oder anderen auch bereits aufgefallen sein, dass mich dieser Umstand nicht kaltlässt. Traurig, zu berichten, in welche Begeisterungsstürme mich jüngst ein Schild mit der Aufschrift "Hildes Imbiss" versetzte. Nur, weil es korrekt geschrieben war. Weil kein Apostroph sich in den (bei dem Namen Hilde eindeutig) deutschsprachigen Genitiv einschlich.Weil es das respresentierte, was eigentlich zu erwarten und als selbstverständlich anszusehen wäre.
Genauso wie mit den Apostrophen verhält es sich zu meinem Erschrecken mit Anführungsszeichen. Einst, jung und unschuldig, belächelte ich noch ein in einem Buch von Max Goldt abgebildetes Schild einer geschlossenen Imbissbude, das die Aufschrift "Fruchtsäfte" & "Appetithappen". wollte". Ich muss zugeben, die Möglichkeit , einem Fall in freier Wildbahn einmal hochstpersönlich zu begegnen, habe ich zu dieser Zeit niemals auch nur für möglich gehalten. Offensichtlich hatte ich aber in jüngerer Zeit ein solches Erlebnis... das sagen zumindest meine Notizen diesbezüglich. Um meine geschätzten Leser nicht völlig im Dunkeln zu lassen, möchte ich auch diese hier preisgeben, sie lauten lakonisch "Die" Gardine. Was genau ich mir damit in Erinnerung behalten wollte, weiß ich leider ob des Zeitraumes nicht mehr, weder den Ort noch den Zeitpunkt, an dem mir diese augenfällig seltsame Aufschrift auffiel. Mir bleibt diesbezüglich nur ein Trost: Den Sinn der Setzung der Anführungszeichen blieb mir sicher zu früheren Zeiten ebenso verborgen wie jetzt.

25.9.07 12:00


Ich sollte wirklich aufhören, Bahn zu fahren. Wirklich. Es tut mir nicht gut. Mir nicht, meiner Wahrheitsliebe nicht, meinem Selbstwertgefühl nicht. Kein Augenblick vergeht, in dem ich nicht mit mir ringen muss, die anderen Fahrgäste nicht an meiner übersprudelnden Weisheit teilhaben zu lassen. "Sie haben übrigens ein äußerst durchschnittliches Gesicht, welches zusammen mit ihrer knolligen Nase durchaus als "bäurisch" zu bezeichnen wäre." Jedesmal, wenn ich, unbeschäftigt und aufnahmefähiger als sonst, in Bus und Bahn sitze, fallen mir die äußerlichen Merkmale der Mitreisenden auf. Und jedesmal, wenn ich kurz davor stehe, den Mund zu öffnen ("...Sie, ihr Haar ist aber wirklich außerordentlich formlos...", reiße ich mich buchstäblich im letzten Moment noch zurück, stelle mir stattdessen die Reaktionen der so Angesprochenen vor. Und ich muss sagen, dass mir völlig schleierhaft ist, welche Variante die realistischste wäre; nur, dass ich die Stadt, in der ich das einst ausprobieren werde, nie wieder betreten werde.
26.9.07 17:54


Lob der Höhe

Um dieses hier endgültig zur Plattform meiner Gefühle und Befindlichkeiten zu machen: Es ist schon ein Kreuz. (Was soll das überhaupt heißen? Ein Kreuz ist eiin Gebilde aus Holz, Stein oder sonstigem Material... und das kann man von den meisten Unannehmlichkeiten, die so bezeichnet werden, nicht behaupten. Obwohl Holz und Stein auch zur Unannehmlichkeit werden können. Nebenbei bemerkt. Besonders von oben oder mit großem Schwung.) Für mich, eine große Liebhaberin der Höhe, der Weite und der Ferne, man mag das in meinem Wesen und meiner Überheblichkeit erkennen, stellt es einen großen Schrecken dar, festzustellen, dass eben diese Extreme mir oder vielmehr meinem Körper große Schwierigkeiten bereiten. Eine sattsam bekannte Unwilligkeit zur großer Höhe und die damit verbunden Unwohlheitsgefühle machten mir zwar erst jüngst in ebenjener großen Höhe zu schaffen, aber nicht einmal in meinen kühnsten Träumen - erstaunlich, wirklich. Die Kontrolle zu verlieren über den eigenen Körper. Atmung, Beine, Muskeln und Tränenfluss nicht mehr kontrollieren zu können. Nach Luft schnappend und unkontrolliert zitternd, mit nachgebenden Beinen und mit tränenüberströmtem Gesicht. Und dabei nie den Boden verlassen zu haben.

 

28.9.07 20:12





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