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Innovationen

Ein neuer Weg, meine werten Leser (die sich höchstwahrscheinlich über die Monate der Ereignislosigkeit ohnehin verloren haben, sei's drum, Selbstgespräche haben bekanntermaßen auch einiges für sich, wobei natürlich der eher literarisch wertvolle Begriff Monolog gebildeter und weniger sozial geächtet erscheint, sowieso treibt die allgemeine gesellschaftliche Abneigung Blüten, die mit Stil so gar nichts mehr zu tun haben und nicht nur beunruhigend, sondern auch hochgradig enervierend sind, was übrigens auch auf den Wikipediaartikel http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstgespr%C3%A4ch zutrifft, der bei genauer Betrachtung eine Weiterleitung zum Lemma »Monolog« ist, wobei sich der betreffende Schreiberling dem Selbstgespräch im nichtliterarischen, sozialen Sinne lediglich im letzten Satz erniedrigend kurz widmet, Zitat: »Das Selbstgespräch kann ebenfalls zur Kompensation akustischer Reizarmut (wie zum Beispiel in Isolationshaft) geführt werden oder Ausdruck/Symptom einer psychischen Störung sein.«, was glücklicherweise nicht nur mir, sondern einigen, wiewohl untätigen, so doch zu eilfertiger Kritik bereiten Wikipedianern auffällt, was mich einerseits zu der Erkenntnis bringt, dass der gemeine Wikipedianutzer ungefähr so unbrauchbare Kritik an jeder verfügbaren Ecke zu verteilen in der Lage ist wie ich, sowie andererseits, dass Klammern fast so liebreizend, interessant und erstrebenswert sind wie Fußnoten), tat sich mir unlängst auf, als ich meine wöchentlichen Aufzeichnungen hochliterarischer und aufschlussreicher über Gedanken, Zitate und Impressionssplitter betrachtete. Diese werde ich fortan, so möglich, im Wochenrhythmus den mehr oder minder geneigten Lesern zur Verfügung stellen, als Auswahl natürlich und unter Umständen, je nach zeitlichen, hedonistisch und/oder sadistisch geprägten Gegebenheiten, möglicherweise sogar kommentiert und erklärt.

Zunächst folgen die letzten drei Kalenderwochen im Rückblick.

9.9.08 22:23


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Wöchentlicher Stilblütenrückblick (KW 34)

Zitate:

»We cross our bridges as we come to them an burn them behind us with nothing to show for our progress except the memory of the smell of smoke and the presumption that once our eyes watered.« (John Stoppard)

»Du bist ein Mörder, denn wer das Menschengeschlecht nicht vermehrt, der vermindert es.« (Jebamoth 63b; gerichtet an den nach jüdischer Überlieferung einzigen unverheirateten Rabbi)

Do-it-yourself:

Favorisierte Bibelverse: Röm 8,31a; Hiob 14,1-2; Offenb. 2,13

lapsus linguae :

»Ungleichverladung der Teilung«

9.9.08 22:50


Wöchentlicher Stilblütenrückblick (KW 35)

Zitate:

»I can resist anything except temptation.« (Oscar Wilde)

»A purple little little lady will be perfect for a dirty, old and useless clown.« (Gogol Bordello)

»Mein Vater war kein Arschloch, aber ich bin sein Sohn.« (Götz Widmann)

lapsus linguae:

»Da ist eine Seitenkette unter den Tisch fallen gegangen.«  (Bekanntermaßen eine der hauptsächlichen Nebenbeschäftigungen von Seitenketten. Oder der nebensächlichen Hauptbeschäftigungen?)

lapsus digitorum/Wortschöpfungen:

fuchzeln

Kicherkramüfe

beerrain

Wortfavoriten:

kronloyal

Schmerzmittel

Thesen:

Rego ist ein Kaktus mit Wurzeln im Gälischen.

Humppa ≠ Wimper

 

9.9.08 23:01


Wöchentlicher Stilblütenrückblick (KW 36)

Zitate:

»Who did you murder, or are you a spy?

I'm just fond of a drink, helps me laugh, helps me cry...

Now I just drink red biddy for a permanent high;

I laugh a lot less and I cry 'til  I die...« (Christy Moore)

»Tag und Nacht hörte er einen As-Dur-Quartsext-Akkord in der viergestrichenen Oktave, der ihn beim Komponieren stark behinderte.« (Wikipedia über Bedřich Smetana)

»jemand mit 5 Bewertungen« - »a- oder b-Note?« - »Ja« - »dachte ich mir«

lapsus digitorum / Wortschöpfungen:

Körmchen

Vakuontag

Wortfavoriten:

Brotpreise

gnomisches Perfekt

9.9.08 23:09


Wöchentlicher Stilblütenrückblick (KW 37)

Zitate:


»Ich kann rohe Gewalt ertragen, aber nicht rohe Vernunft. In ihrem Gebrauch liegt etwas Unfaires. Man argumentiert unter der Gürtellinie.« (Oscar Wilde)

»Death and vulgarity are the only two facts in the nineteenth century that one cannot explain away.« (Oscar Wilde)

lapsus digitorum/Wortschöpfungen:

line between the lemon and the unknown

Verkehrsunfallanten

innen-bi

Wortfavoriten:

futile system

Rebellinh

13.9.08 14:56


Wöchentlicher Stilblütenrückblick (KW 38)

Zitate:

»The only difference between a saint and a sinner is that a saint has a past and a sinner has a future.« (Oscar Wilde)

»I never travel without my diary. One should always have something sensational to read in the train.« (Oscar Wilde)

»Wer hat euch herfahren geheißen? - Ich heiße nicht Herfahren, das ist ein kurioser Name!« (Georg Büchner, Dantons Tod)

»I need to know that you will always be / the same old someone that I knew. / What will it take 'till you believe in me / the way that I believe in you?« (Billy Joel)

»Marias Mutter war auch eine Frau!«

lapsus linguae:

»Bin ich jetzt gerittert?« (korrekt: Bin/Wurde ich jetzt zum Ritter geschlagen?)

lapsus digitorum/Wortschöpfungen:

einen (sic) Stuhlbein im Tee haben

Wortfavoriten:

full LIAbility

Alexithymie

Pfoten-RNA / Taxi-RNA

20.9.08 19:03





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